Mittelstand meets Start Up

by

Mittelstand meets Start Up

by Alexander Billasch

by Alexander Billasch

Das aktuelle Bild zur Zusammenarbeit zwischen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) und Startups -Zusammenfassung einer Befragung

Mit der Zeit gehen heißt auch immer wieder Neuerungen zulassen! Große Konzerne haben dies längst erkannt!

Aber wie gelingt es einem mittelständischen Betrieb den Anschluss an Innovationen zu bekommen?

Der Kontakt zu Startup Firmen kann hier eine Lösung bieten und birgt für alle einen Mehrwert: beispielsweise im Bereich Technologie, Digitalisierung und Automatisierung oder Produktentwicklung, -Neuerungen generieren wichtige Vorteile um konkurrenzfähig und erfolgreich zu bleiben!

Fragen über Fragen – wir haben die wichtigsten Antworten gesammelt

Wie springt man nun auf den aktuellen Trend der Kooperation mit einem Startup auf? Wie kommt man miteinander in Kontakt? Wie gestaltet sich dann eine Zusammenarbeit?

Welche KMU trauen sich derzeit diesen Schritt zu wagen und welche Branchen haben noch großen Nachholbedarf?

Lesen Sie eine Zusammenfassung der Studie des Vereins zur Förderung des Mittelstands RKW  im Auftrag des Steinbeis Institutes

Steinbeis ist Initiator des weltweit größten Netzwerkes für Internationalisierung und Technologietransfer (des Enterprise Europe Networks). Seit der Gründung 2008 haben bisher europaweit über 2,6 Millionen KMU Beratung und Dienstleistungen erhalten, über 230.000 KMU nahmen an Technologie- und Kooperationsbörsen teil und tauschten bei 700.282 individuellen Treffen Geschäftsideen aus. Über 9.000 KMU profitierten von den zugeschnittenen Innovationsmaßnahmen.

Wie kommt man mit Startups in Kontakt?

Startups sind junge Unternehmen, die seit weniger als fünf Jahren am Markt bestehen und sich sowohl durch innovative Produkt- oder Geschäftsmodelle sowie ein hohes Wachstum (bezüglich Mitarbeiterzahl, Umsatz und Kunden) auszeichnen.

  • Die meisten Konakte zu Start Ups entstehen noch eher zufällig.
  • Für die Mehrheit der KMU entsteht der Kontakt zu Startups durch Empfehlungen von Geschäftspartnern, Kollegen oder Bekannten, gefolgt von Internetrecherchen und Events.
  • Rund 65 Prozent aller KMU kennen Startups aus ihrem geschäftlichen Umfeld.

Was kann man aktiv dafür tun?

  • Insbesondere Startup-Veranstaltungen werden von den KMU zum Kennenlernen von Startups genutzt.
  • Ebenso scouten über die Hälfte der KMU bei Startups nach neuen Technologien und Wettbewerbern.
  • Auch über die Unterstützung und Durchführung von Wettbewerben gerät man in Kontakt.

Welche KMU haben die Nase vorn und arbeiten bereits mit Start Up´s zusammen?

  • Mehr als ein Drittel aller KMU hat Kooperationserfahrungen mit Startups, wobei mit der Größe des KMU die Häufigkeit der Zusammenarbeit steigt.
  • Insbesondere KMU aus der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) arbeiten mit Startups zusammen und sind bereits besser mit dieser Szene vernetzt.
  • KMU aus der Branche Maschinen- und Fahrzeugbau haben noch den größten Nachhofbedarf beim Kennenlernen von Startups. 
  • Kleinere KMU haben größeren Nachholbedarf beim Kennenlernen von Startups.

Wie sieht es mit der Bereitschaft der KMU zur Zusammenarbeit aus?

  • 86 Prozent der KMU können sich vorstellen, in Zukunft mit einem Startup zusammenzuarbeiten.
  • Die Kooperationsneigung der KMU hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit Startups ist insgesamt hoch. Erfreulicherweise zeigen KMU aus dem Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau ein besonders großes Interesse für die Zusammenarbeit mit Startups, obwohl sie aus ihrem geschäftlichen Umfeld (noch) wenige Startups kennen.

Welche Kooperationsformen gibt es?

Die am meisten eingegangenen Kooperationsformen sind

  • Entwicklungspartnerschaften und
  • Zulieferverhältnisse

Welche Motive gehen einer Zusammenarbeit voraus?

Hauptmotive für eine Kooperation sind

  • die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten sowie
  • der Einstieg in neue Märkte mit neuen Technologien.

Nur ein geringer Anteil von KMU sieht in Startups

  • eine Investitionsmöglichkeit.

Mehr als jedes zweite KMU in der IKT-Branche sieht in der Kooperation mit Startups

  • eine Möglichkeit, hochqualifizierte Mitarbeiter kennenzulernen.

Welche Auswahlkriterien gibt es für eine Zusammenarbeit?

  • Für das Zustandekommen einer Kooperation ist ein persönlicher Kontakt im Vorfeld besonders wichtig. Bei über der Hälfte der KMU spielen persönliche Kontakte für eine Kooperation eine wichtige Rolle.
  • Räumliche Nähe spielt bei einer Kooperation zwischen KMU und Startups nur eine geringe Rolle. In der Praxis zeigt sich im Vorfeld von Kooperationen jedoch die große Bedeutung persönlicher Kontakte zwischen Vertretern von Startups und KMU.
  • Knapp die Hälfte der KMU würden auch Kooperationen mit ausländischen Startups eingehen.
  • KMU aus der Chemie- und Pharmabranche sind für internationale Kooperationspartner am offensten.
  • Branchenerfahrung wird lediglich von knapp 20 Prozent der KMU als Kooperationsvoraussetzung gewertet.

Welche Kooperationserfolge können erzielt werden?

  • In knapp 70 Prozent der Kooperationen wurde die Ziele der Zusammenarbeit vollständig/weitestgehend erreicht.
  • KMU aus der Informations- und Kommunikationsbranche, IKT sind besonders zufrieden bezüglich der Zielerreichung und würden eine Zusammenarbeit empfehlen.
  • Über 80 Prozent der KMU würde die Zusammenarbeit mit Startups (eher) weiterempfehlen.
  • Über 95% der KMU mit Startup-Kooperationserfahrung würde auch in Zukunft wieder eine Zusammenarbeit eingehen.
  • KMU mit 50-249 Mitarbeitern zeigen die größte Bereitschaft für eine erneute Kooperation mit Startups.

Sonderbereich Digitalisierung: Chance oder Hindernis?

  • Für fast alle KMU ist die IT-Sicherheit ein aktuelles Trend-Thema.
  • Knapp 90% der KMU denken nicht, dass die Digitalisierung den Fortbestand ihres Unternehmens gefährdet.
  • Mehr als die Hälfte der KMU stimmen der Aussage zu: “ Digitalisierung ist ein wesentliche Bestandteil unserer Unternehmensstrategie!“
  • Über 40 Prozent der KMU nehmen die Digitalisierung als Herausforderung für ihr Unternehmen wahr und gehen davon aus, dass sich ihre Produkte/Prozesse im Zuge der Digitalisierung verändern müssen.
  • Vor allem für große KMU stellt die Digitalisierung eine Herausforderung dar und über die Hälfte der KMU mit 50-249 Mitarbeitern gehen davon aus, dass ihre Produkte/Prozesse angepasst werden müssen.
  • Insbesondere KMU aus der Branche Maschinen- und Fahrzeugbau sehen aufgrund der Digitalisierung Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte und/oder Prozesse.
  • Knapp die Hälfte der KMU denken (eher) nicht, dass sie ihr Geschäftsmodell anpassen müssen.

Welche Maßnahmen zur Digitalisierung und Automatisierung werden ergriffen?

  • Knapp ein Drittel der KMU nutzen externe Digitalisierungsberatungen/Innovationsagenturen.
  • Zwei Drittel der meist größeren KMU führen regelmäßig Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten durch.

Wir sind für Sie aktiv und bieten mit unserem „Innovation-Schafft-Chancen Award“ eine Plattform für Startups und KMU in Kontakt zu treten!

Melden Sie sich bei uns mit Ihren Herausforderungen und wir suchen gemeinsam eine Lösung!

Vereinbaren Sie Ihr Chancengespräch! Und erfahren Sie welche Möglichkeiten für ein strukturiertes Scouting von Start-Ups existieren!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Top