Die NurmiFit-Sportbank: Ein Treffpunkt für Gleichgesinnte und ein Aufruf für mehr Fitness im urbanen Raum!

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Die NurmiFit-Sportbank: Ein Treffpunkt für Gleichgesinnte und ein Aufruf für mehr Fitness im urbanen Raum!

by Alexander Billasch

by Alexander Billasch

GründerInnen Christina Hattinger, Nina Strass-Wasserlof, CTO Sascha Zabransky

Liebe Frau Strass-Wasserlof, gratuliere zur erfolgreichen Teilnahme beim Innovation Award 2018! Bitte stellen Sie sich und Ihren Werdegang mit ein paar kurzen Worten vor!

Mein Name ist Nina Strass-Wasserlof und das Thema Fitness begeistert mich schon seit vielen Jahren. Während meines Wirtschaftsstudiums habe ich als Fitnesstrainerin gearbeitet und Menschen dabei begleitet, einen gesünderen Lebensstil zu führen. Danach war ich 12 Jahre lang in unterschiedlichen Unternehmen im Bereich Marketing tätig, unter anderem bei Polar, Hersteller von Sportuhren und Herzfrequenzmessgeräten. Seit 2009 bin ich mit meiner PR-Agentur selbstständig und habe mich auf die Themen Bauen & Technik spezialisiert. Privat bin ich nach wie vor sehr sportbegeistert und Läuferin seit vielen Jahren.

Welche Position nehmen Sie persönlich derzeit in Ihrem StartUp Unternehmen und innerhalb des gekürten Innovationsprozess ein und wer ist für die anderen Bereiche zuständig? 

Unser Start-up läuft unter dem Namen „NurmiFit“. Wir befinden uns derzeit noch in der Gründungsphase und möchten heuer die Smart Fitness GmbH gründen. Ich bin für Marketing, Kommunikation und Vertrieb zuständig während meine Mitgründerin Christina Hattinger für die Business-Strategie und Finanzen verantwortlich zeichnet. Sie ist Juristin und gibt unserem Business den strategischen Rahmen vor. Unser dritter im Bunde und CTO ist Sascha Zabransky, Absolvent der TU-Wien und Spezialist für Technologiethemen wie Augmented Reality, Smart City & Apps. Er ist auch für die Produktion zuständig.

Beschreiben Sie bitte Ihre Innovation klar und mit kurzen Worten.

„NurmiFit“ ist die Verbindung eines trendigen Outdoor- Fitnessmöbels mit dazugehöriger smarter Augmented Reality-App. Das Produkt ist im Bereich IoT – Internet der Dinge angesiedelt. Es besticht durch Multifunktionalität, Design und Digitalisierung. Auch die App-Usability und der Gamification-Faktor sind wichtige Elemente.

Welcher Need ging der Innovation voraus? Was für einen Zweck/Mehrwert/ Produktnutzen hat die Innovation für welche Zielgruppe.

Wir bedienen zwei Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Einerseits Kommunen, andererseits LäuferInnen bzw. App-Nutzer. Im städtischen Bereich kann unsere Fitnessbank als Sportgerät und Sitzgelegenheit verwendet werden. Durch die App entsteht eine intensivere Nutzung der Sportgeräte. Wir fördern den Gesundheits- und Outdoortrend im urbanen Raum. Die NurmiFit-Sportbank befindet sich auf einer etablierten Laufstrecke. Dort finden Läufer Möglichkeiten, im Freien zusätzliche Kräftigungs- und Stretchingübungen zu machen, die das Training vervollständigen. Durch die App entsteht mehr Motivation. Die Sportbank ist ein Treffpunkt für Gleichgesinnte.

Welches Problem löst die Innovation?

Das Outdoor-Sportgerät erleichtert es Städtern, sportliche Bewegung und Begegnung zu erleben. Das Gesundheitsbewusstsein wird spielerisch gefördert und passt dadurch in die Gesundheitsförderkonzepte vieler Gemeinden und Städte.

Das NurmiFit-Sportmöbel ist mitten in der Gesellschaft, animiert spielerisch zum Mitmachen und nimmt die Hürde von „Berührungsängsten“ mit einem Sportgerät.

In welchen Aspekten ist die Innovation anderen überlegen?

Es gibt zahlreiche Fitness-Apps und eine steigende Anzahl von Outdoor-Sportparks.

Die smarte Sportbank ist ein sog. „Digital Twin“, sie vereint ein Produkt mit einer App. Die Sportbank steht im öffentlichen Raum und animiert zum Sporttraining. Die App zeigt passende Übungen vor und dient der Vernetzung.

Welchen Aufwand bedeutet es für potentielle Kunden auf die Innovation zu wechseln?

Der Aufwand für den Kunden bzw. Läufer ist minimal. Es genügt, die App herunterzuladen – das dauert nur ein paar Minuten. Die Basic App ist gratis, die Premiumversion ist kostenpflichtig.
Die Benutzung der App ist optional. Nutzt man als Läufer nur das Sportmöbel, hat man gar keinen Aufwand.

Für Kommunen bemisst sich der Aufwand in Anschaffungskosten und Wartung der Sportbänke.

Wo steht ihr gerade mit Eurer Innovation? Gibt es diese schon am Markt und was sind die nächsten Schritte?

Wir befinden uns derzeit noch in der Entwicklungsphase. Der Umsatz entsteht einerseits durch den Verkauf der Sportbank an Kommunen und andererseits durch die Vermarktung der App.

Zu den nächsten geplanten Schritten gehört die Entwicklung eines Prototyps. 2020 möchten wir auf den Markt gehen.

Gibt es zur Messbarkeit des Erfolges der Innovation auch Kennzahlen anhand derer man Steuerungsmöglichkeiten in Zukunft ableiten wird können?

Der Download der App wird sicherlich ein Abbild des Erfolges sein – sowohl der Gratis-, als auch der Premiumversion.

Wie würden Sie den Nachhaltigkeitsgrad der Innovation beschreiben?

Die Innovation hat eine positive, nachhaltige Wirkung auf die Gesundheit. Das Sportmöbel motiviert zum Outdoor-Sport im urbanen Raum, zur Bewegung an der frischen Luft. In Verbindung mit der App wird das Gesundheitsbewusstsein spielerisch gefördert.

Statt oft leerstehender Fitnessparks in der Peripherie werden Sportbänke direkt in der Stadt (z.B. im Stadtpark) genutzt.

Was würden Sie als größte Herausforderung am Weg zur Ihrer Innovation bezeichnen?

Hohe Entwicklungs- und Produktionskosten.

Was ist Ihre Vision die mit der Innovation einhergeht?

In jeder Weltstadt steht die Sportbank! Von London bis Tokyo. Von Berlin bis New York.

Sie haben mit der Innovation ein Chancengespräch gewonnen-was erwarten Sie sich davon?

Wir erwarten uns Feedback zum Marktpotenzial und zur Innovation. Ebenso möchten wir erfahren, wie KPS uns dabei unterstützen kann (z. B. durch sein Netzwerk, Förderungen, Investoren etc.).

Danke für das Gespräch!

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