Author: Alexander Billasch

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Die NurmiFit-Sportbank: Ein Treffpunkt für Gleichgesinnte und ein Aufruf für mehr Fitness im urbanen Raum!

GründerInnen Christina Hattinger, Nina Strass-Wasserlof, CTO Sascha Zabransky

Liebe Frau Strass-Wasserlof, gratuliere zur erfolgreichen Teilnahme beim Innovation Award 2018! Bitte stellen Sie sich und Ihren Werdegang mit ein paar kurzen Worten vor!

Mein Name ist Nina Strass-Wasserlof und das Thema Fitness begeistert mich schon seit vielen Jahren. Während meines Wirtschaftsstudiums habe ich als Fitnesstrainerin gearbeitet und Menschen dabei begleitet, einen gesünderen Lebensstil zu führen. Danach war ich 12 Jahre lang in unterschiedlichen Unternehmen im Bereich Marketing tätig, unter anderem bei Polar, Hersteller von Sportuhren und Herzfrequenzmessgeräten. Seit 2009 bin ich mit meiner PR-Agentur selbstständig und habe mich auf die Themen Bauen & Technik spezialisiert. Privat bin ich nach wie vor sehr sportbegeistert und Läuferin seit vielen Jahren.

Welche Position nehmen Sie persönlich derzeit in Ihrem StartUp Unternehmen und innerhalb des gekürten Innovationsprozess ein und wer ist für die anderen Bereiche zuständig? 

Unser Start-up läuft unter dem Namen „NurmiFit“. Wir befinden uns derzeit noch in der Gründungsphase und möchten heuer die Smart Fitness GmbH gründen. Ich bin für Marketing, Kommunikation und Vertrieb zuständig während meine Mitgründerin Christina Hattinger für die Business-Strategie und Finanzen verantwortlich zeichnet. Sie ist Juristin und gibt unserem Business den strategischen Rahmen vor. Unser dritter im Bunde und CTO ist Sascha Zabransky, Absolvent der TU-Wien und Spezialist für Technologiethemen wie Augmented Reality, Smart City & Apps. Er ist auch für die Produktion zuständig.

Beschreiben Sie bitte Ihre Innovation klar und mit kurzen Worten.

„NurmiFit“ ist die Verbindung eines trendigen Outdoor- Fitnessmöbels mit dazugehöriger smarter Augmented Reality-App. Das Produkt ist im Bereich IoT – Internet der Dinge angesiedelt. Es besticht durch Multifunktionalität, Design und Digitalisierung. Auch die App-Usability und der Gamification-Faktor sind wichtige Elemente.

Welcher Need ging der Innovation voraus? Was für einen Zweck/Mehrwert/ Produktnutzen hat die Innovation für welche Zielgruppe.

Wir bedienen zwei Zielgruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Einerseits Kommunen, andererseits LäuferInnen bzw. App-Nutzer. Im städtischen Bereich kann unsere Fitnessbank als Sportgerät und Sitzgelegenheit verwendet werden. Durch die App entsteht eine intensivere Nutzung der Sportgeräte. Wir fördern den Gesundheits- und Outdoortrend im urbanen Raum. Die NurmiFit-Sportbank befindet sich auf einer etablierten Laufstrecke. Dort finden Läufer Möglichkeiten, im Freien zusätzliche Kräftigungs- und Stretchingübungen zu machen, die das Training vervollständigen. Durch die App entsteht mehr Motivation. Die Sportbank ist ein Treffpunkt für Gleichgesinnte.

Welches Problem löst die Innovation?

Das Outdoor-Sportgerät erleichtert es Städtern, sportliche Bewegung und Begegnung zu erleben. Das Gesundheitsbewusstsein wird spielerisch gefördert und passt dadurch in die Gesundheitsförderkonzepte vieler Gemeinden und Städte.

Das NurmiFit-Sportmöbel ist mitten in der Gesellschaft, animiert spielerisch zum Mitmachen und nimmt die Hürde von „Berührungsängsten“ mit einem Sportgerät.

In welchen Aspekten ist die Innovation anderen überlegen?

Es gibt zahlreiche Fitness-Apps und eine steigende Anzahl von Outdoor-Sportparks.

Die smarte Sportbank ist ein sog. „Digital Twin“, sie vereint ein Produkt mit einer App. Die Sportbank steht im öffentlichen Raum und animiert zum Sporttraining. Die App zeigt passende Übungen vor und dient der Vernetzung.

Welchen Aufwand bedeutet es für potentielle Kunden auf die Innovation zu wechseln?

Der Aufwand für den Kunden bzw. Läufer ist minimal. Es genügt, die App herunterzuladen – das dauert nur ein paar Minuten. Die Basic App ist gratis, die Premiumversion ist kostenpflichtig.
Die Benutzung der App ist optional. Nutzt man als Läufer nur das Sportmöbel, hat man gar keinen Aufwand.

Für Kommunen bemisst sich der Aufwand in Anschaffungskosten und Wartung der Sportbänke.

Wo steht ihr gerade mit Eurer Innovation? Gibt es diese schon am Markt und was sind die nächsten Schritte?

Wir befinden uns derzeit noch in der Entwicklungsphase. Der Umsatz entsteht einerseits durch den Verkauf der Sportbank an Kommunen und andererseits durch die Vermarktung der App.

Zu den nächsten geplanten Schritten gehört die Entwicklung eines Prototyps. 2020 möchten wir auf den Markt gehen.

Gibt es zur Messbarkeit des Erfolges der Innovation auch Kennzahlen anhand derer man Steuerungsmöglichkeiten in Zukunft ableiten wird können?

Der Download der App wird sicherlich ein Abbild des Erfolges sein – sowohl der Gratis-, als auch der Premiumversion.

Wie würden Sie den Nachhaltigkeitsgrad der Innovation beschreiben?

Die Innovation hat eine positive, nachhaltige Wirkung auf die Gesundheit. Das Sportmöbel motiviert zum Outdoor-Sport im urbanen Raum, zur Bewegung an der frischen Luft. In Verbindung mit der App wird das Gesundheitsbewusstsein spielerisch gefördert.

Statt oft leerstehender Fitnessparks in der Peripherie werden Sportbänke direkt in der Stadt (z.B. im Stadtpark) genutzt.

Was würden Sie als größte Herausforderung am Weg zur Ihrer Innovation bezeichnen?

Hohe Entwicklungs- und Produktionskosten.

Was ist Ihre Vision die mit der Innovation einhergeht?

In jeder Weltstadt steht die Sportbank! Von London bis Tokyo. Von Berlin bis New York.

Sie haben mit der Innovation ein Chancengespräch gewonnen-was erwarten Sie sich davon?

Wir erwarten uns Feedback zum Marktpotenzial und zur Innovation. Ebenso möchten wir erfahren, wie KPS uns dabei unterstützen kann (z. B. durch sein Netzwerk, Förderungen, Investoren etc.).

Danke für das Gespräch!

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Teilnehmer POLLAK boten.trans mit HUBERT.jetzt! einfach schnell versenden!

Liebe Frau Gronwald, Gratuliere zur erfolgreichen Teilnahme am innovation Award 2018!Bitte stellen Sie sich und Ihren Werdegang mit ein paar kurzen Worten vor!

Mein Name ist Linda Gronenwald, ich verantworte seit Anfang 2018 das Marketing der POLLAK boten.trans GmbH. Ich habe in Bremen Kulturwissenschaften studiert und lebe und arbeite seit 2010 in Wien. Vor POLLAK boten.trans war ich bereits sieben Jahre im Marketing einer mittelständischen Unternehmensberatung tätig.

Was ist die Vision, welche mit Hubert.Jetzt! einhergeht?

Unsere Unternehmenswerte lauten Verantwortung, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit. Mit HUBERT! möchten wir in jedem dieser Bereiche noch besser werden. Wir möchten unseren KundInnen einen „Helfer“ zur Hand geben, der ihren Wunsch unmittelbar umsetzt, ohne zusätzliche Kommunikationsschleifen. Ohne Wenn und Aber. Die Bedürfnisse des Kunden sollen umgehend befriedigt werden. Deshalb heißt unsere Domain HUBERT.jetzt.

Welche Position nehmen Sie persönlich derzeit in Ihrer Firma und innerhalb des gekürten Innovationsprozess ein, und wer ist für die anderen Bereiche zuständig?

In unserem neuen Service HUBERT! ist in erster Linie Hubert Schagerl als Geschäftsführer und Initiator federführend. In der Entstehungsphase war maßgeblich Ryan Chalissery als Digital-Projektmanager in der Verantwortung, er hat Prozesse koordiniert und die Kommunikation gesteuert. Wir arbeiten zudem eng mit unserem Webdesigner zusammen.

Meine Rolle ist das Augenmerk auf Texte und Usability, sowie im Folgenden die Vermarktung und Kommunikation des Produktes.

Es gab so viele unterschiedliche Innovationen bei der Bewerbung für den Award: Was genau ist die Innovation von POLLAK boten.trans?

HUBERT! ist ein Tool, um die Bestellprozesse unseres Botendienstes zu digitalisieren und zu vereinfachen.

Wie würde man Ihren Innovationsgegenstand definieren?

Service-Innovation

Welches Bedürfnis ging der Innovation voraus? Welches Problem löst die Innovation?

Der Innovation ging eine Situation voraus, in der langjährig gewachsene Strukturen und Prozesse unhinterfragt die täglichen Arbeitsabläufe bestimmten. Diese Situation sicherte den Status quo, ließ jedoch kein Wachstum und keine Entwicklung zu. Auch war Wissen personengebunden. Es mangelte an Flexibilität und Veränderungspotenzial.

Wir alle wissen, dass Stagnation in der heutigen Zeit für Unternehmen keine Option ist.

Innovation war nach der Geschäftsübernahme durch Hubert Schagerl das primäre Fokusthema, um ein florierendes Unternehmen zu erhalten und zukunftsträchtig zu gestalten.

Unsere HUBERT! Software erleichtert den Bestellprozess sowohl für die KundInnen, die Disponenten, als auch für die FahrerInnen. Wir schaffen Transparenz, vereinfachen Prozesse, reduzieren den Papierverbrauch und verringern die Fehlerwahrscheinlichkeit.

Die Digitalisierung bedeutet

  • für unsere KundInnen: Einfaches Bestellen vom Botendienst online, preisliche Orientierung, Informationen zum Stand der Lieferung, per App handelbar
  • für unsere FahrerInnen: leichteres Handling, kein Papierkram, Übersicht auf dem Handy per App
  • für unsere DisponentInnen: leichteres Handling, kein Papierkram, Übersicht per App/Desktop
In welchen Aspekten ist die Innovation anderen überlegen?

Unsere Software und App punkten besonders in puncto Usability. Der Kunde erhält Kontrolle und Transparenz über seinen Auftrag. Durch das Kundenkonto mit Login kann beispielsweise ein eigenes Adressbuch hinterlegt werden. Benachrichtigungen halten die KundINnen und Lieferadressaten auf dem Laufenden.

Kann der Kunde das Produkt einfach ausprobieren und den Nutzen der Innovation einfach erleben?

Ja. Wobei die Handhabung mit der Zeit noch einfacher wird, wenn eigene Daten hinterlegt sind.

Welchen Aufwand bedeutet es für potentielle Kunden auf die Innovation zu wechseln?

Abgesehen von der einmaligen Anmeldung gibt es keinen Aufwand.

Wo stehen Sie gerade mit Ihrer Innovation? Gibt es diese schon am Markt?

Sie ist von unserer Seite bereits mit den ersten KundInnen in Betrieb. Wir arbeiten derzeit am optischen Feinschliff, um das Produkt dann launchen zu können.

Was sind die nächsten Schritte?

Design der Nutzeroberfläche und Vermarktung

Gibt es zur Messbarkeit des Erfolges der Innovation auch Kennzahlen, anhand derer man Steuerungsmöglichkeiten in Zukunft ableiten können wird?

Nutzerzahlen der Plattform und Auftragsvolumen werden getrackt

Vergleichserhebung eingehender Anfragen via Telefon, Mail und Online Plattform werden stattfinden

Kunden haben nach jedem Auftrag die Möglichkeit, die Performance zu bewerten und Feedback zu geben

Wie würden Sie den Nachhaltigkeitsgrad der Innovation beschreiben?

Sehr nachhaltig, da Papierverkehr um 90% reduziert wird. Stark verbesserte Usability für KundInnen, FahrerInnen und DisponentInnen. Leerfahrten werden reduziert und die Fahrzeugen werden noch effizienter eingesetzt.

Was würden Sie als größte Hürde/Herausforderung am Weg zu Ihrer Innovation bezeichnen?

Wie bei jeder Software sind in der Aufbauphase, wie auch im Folgenden, ständige Tests und Kontrollen notwendig, um ein wirklich perfekt funktionierendes Produkt anbieten zu können.

Sie haben mit der Innovation ein Chancengespräch gewonnen – Was erwarten Sie sich davon?

Einen geschulten, unvoreingenommenen Blick und Hinweise auf unsere „blinden Flecken“

DANKE FÜR DAS GESPRÄCH!

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Zweiter Platz – Innovation schafft Chancen Award 2018: Metallbau Sonnleitner e.U.

Mit SINDA nie wieder Werkzeug suchen – denn „Jeder weiß wo der Hammer hängt;)“

Lieber Herr Sonnleitner,
Gratuliere zum zweiten Preis des Innovation Awards 2018!
Was ist Ihre Vision die mit der Innovation einhergeht?

Suchzeit und Werkzeugschwund zu minimieren.

Bitte stellen Sie sich und Ihren Werdegang mit ein paar kurzen Worten vor!

Ich habe an der HTL St. Pölten im Zweig Wirtschaftsingenieurwesen 2011 maturiert und war seither ständig im elterlichen Betrieb beschäftigt. Daneben studierte ich an der TU Wien (Wirtschaftsingenieurswesen, abgebrochen) und zur Zeit Smart Engineering an der FH St. Pölten (noch nicht abgeschlossen).

Welche Position nehmen Sie persönlich derzeit in Ihrer Firma und innerhalb des gekürten Innovationsprozess ein, und wer ist für die anderen Bereiche zuständig?

Meine derzeitige Position: Juniorchef, dementsprechend auch für die Aufgaben dessen verantwortlich: Management, Personalführung, Innovationstreiber und speziell im Fall von SINDA auch im Verkauf.

Es gab so viele unterschiedliche Innovationen bei der Bewerbung für den Award. Welcher Art ist die Innovation von SINDA?

Produkt- und Organisationsinnovation

Welcher Need ging der Innovation voraus?  Welches Problem löst die Innovation?

Die Projektidee lässt sich idealerweise anhand des zu lösenden Problems erörtern. Arbeiten mehrere Personen mit einem gemeinsamen Pool an „Werkzeugen“, so ergibt sich jenes altbekannte Übel:

Bei nicht gegebener Disziplin auch nur einer Minderheit, kommt es nach kurzer Zeit zum Verschwinden von Geräten, zu Beschädigungen mit unbekannter Ursache, zu Unordnung in den verwendeten Werkzeugkisten und -kästen etc. Selbst bei durchgängig sehr disziplinierten MitarbeiterInnen ist es einer Person nicht ohne weiteres möglich, ein gewisses Werkzeug aufzufinden, wenn es sich nicht am vorgesehenen Lagerplatz befindet. Diese Probleme lassen sich auch kaum durch „noch mehr Werkzeug“ verhindern, weil dies das Chaos eher noch vergrößert. Wirtschaftlich gesehen stellen oft nicht die Kosten der unauffindbaren Werkzeuge, sondern die auflaufenden Such- und Wartezeiten das wirkliche Problem dar. Häufig werden auch ungeeignete Alternativen zum eigentlichen Werkzeug verwendet, was ein hochwertiges Arbeiten unmöglich macht.

Beschreiben Sie bitte Ihre Innovation.

Die wesentlichen Eckpunkte der realisierten Idee sind:

  • für jedes einzelne Werkzeug wird eine Ausnehmung hergestellt, in die es eindeutig passt. Einerseits soll nur genau das eine Werkzeug passen, andererseits soll auch die genaue Lage und Orientierung des Werkzeugs selbst soweit möglich festgelegt sein. Die Ergonomie ist dabei natürlich auch zu beachten.
  • Unter jedem Werkzeugplatz ist ein Sensor befestigt, der das Vorhandensein des Werkzeugs überwacht.
  • Die Werkzeuge und Werkzeugplätze sind eindeutig beschriftet, um jeden Zweifel über die Zusammengehörigkeit auszuschließen.
  • Die Informationen über das Vorhandensein der einzelnen Werkzeuge werden über eine zentrale Steuereinheit erfasst.
  • Die Steuereinheit ist an eine Personenidentifikation gekoppelt, z.B. mittels persönlichem Code, Fingerabdruck, elektronischem Schlüssel etc.
  • Die Werkzeuge sind jederzeit frei zugänglich und die Entnahme ist mechanisch nicht blockiert.
  • Für eine gewöhnliche Entnahme muss sich der Benutzer beim System anmelden, sodann kann er beliebige Werkzeuge entnehmen und auch wieder zurückgeben. Nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit wird dieser vom System wieder abgemeldet. Alle Entnahmen während dieser Zeit werden protokolliert und am elektronischen Konto des Nutzers verbucht. Auf einem Bildschirm ist klar erkennbar, wer gerade welches Werkzeug ausgeborgt hat.
  • Der Nutzer allein ist ab der Entlehnung für das Werkzeug verantwortlich. Er kann sich z.B. bei Verlust oder Beschädigung nicht auf Dritte berufen, selbst wenn er es zwischenzeitlich weiterverborgt hat.
  • Wird ein Werkzeug entnommen, obwohl niemand im System angemeldet ist, so wird eine abschreckende Gegenmaßnahme aktiv. Dies kann z.B. eine Warnlampe, Hupe, SMS an den Vorgesetzten, Auslösen einer Fotokamera etc. sein.
  • Die Rückgabe von Werkzeugen kann auch jederzeit ohne Anmeldung im System erfolgen. In diesem Fall wird nur die Zeit protokolliert und der entsprechende Eintrag im Benutzerkonto gelöscht.
In welchen Aspekten ist die Innovation anderen überlegen?

In der Einfachheit der Benutzung. Es ist keine Umstellung der Bediener nötig und keine zusätzlichen Handgriffe! Man kann es mit „deppensicher“ umschreiben.

Kann der Kunde das Produkt einfach ausprobieren und den Nutzen der Innovation einfach erleben? Gibt es Betriebe, wo man das System besichtigen kann?

Ja. In unserer Firma in Böheimkirchen ist das jederzeit möglich! 

Welchen Aufwand bedeutet es für potentielle Kunden auf die Innovation zu wechseln?

Der Kunde muss sich vor Bestellung genau überlegen welche Werkzeuge / Gebrauchsgegenstände er im Schrank haben möchte. Denn ein nachträglicher Umbau ist möglich, aber mit erhöhtem Aufwand verbunden.

Wo stehen Sie gerade mit Ihrer Innovation? Gibt es diese schon am Markt und was sind die nächsten Schritte?

SINDA ist bereits am Markt und jederzeit käuflich zu erwerben, jedoch blieb der Erfolg bis dato aus. Es ist bereits eine Weiterentwicklung in Arbeit welche die Ersteinrichtung und auch eine nachträgliche Erweiterung massiv erleichtern wird. Außerdem wird SINDA dadurch günstiger in der Herstellung und dadurch erschwinglicher.

Wie würden Sie den Nachhaltigkeitsgrad der Innovation beschreiben?

Sehr nachhaltig da der Gebrauchsgegenstand

  1. in besserer Qualität (sauber, in gutem Zustand) und
  2. länger (da nicht so oft verloren / „gestohlen“)

zur Verfügung steht.

Außerdem gibt es deutliche Einsparung der Mitarbeitersuchzeit!

Was würden Sie als Größte Hürde/Herausforderung am Weg zu Ihrer Innovation bezeichnen?

Finanzieller Aufwand und Akzeptanz der Mitarbeiter.

Sie haben mit der Innovation einen ganztägigen Innovationsworkshop gewonnen – Was erwarten Sie sich davon?

Da lasse ich mich überraschen!

Herr Sonnleitner, Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

Wenn auch Sie eine Innovation voran treiben wollen, wir helfen Ihnen dabei!

Melden Sie sich bei uns für ein Chancengespräch!

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Mittelstand meets Start Up

Das aktuelle Bild zur Zusammenarbeit zwischen kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) und Startups -Zusammenfassung einer Befragung

Mit der Zeit gehen heißt auch immer wieder Neuerungen zulassen! Große Konzerne haben dies längst erkannt!

Aber wie gelingt es einem mittelständischen Betrieb den Anschluss an Innovationen zu bekommen?

Der Kontakt zu Startup Firmen kann hier eine Lösung bieten und birgt für alle einen Mehrwert: beispielsweise im Bereich Technologie, Digitalisierung und Automatisierung oder Produktentwicklung, -Neuerungen generieren wichtige Vorteile um konkurrenzfähig und erfolgreich zu bleiben!

Fragen über Fragen – wir haben die wichtigsten Antworten gesammelt

Wie springt man nun auf den aktuellen Trend der Kooperation mit einem Startup auf? Wie kommt man miteinander in Kontakt? Wie gestaltet sich dann eine Zusammenarbeit?

Welche KMU trauen sich derzeit diesen Schritt zu wagen und welche Branchen haben noch großen Nachholbedarf?

Lesen Sie eine Zusammenfassung der Studie des Vereins zur Förderung des Mittelstands RKW  im Auftrag des Steinbeis Institutes

Steinbeis ist Initiator des weltweit größten Netzwerkes für Internationalisierung und Technologietransfer (des Enterprise Europe Networks). Seit der Gründung 2008 haben bisher europaweit über 2,6 Millionen KMU Beratung und Dienstleistungen erhalten, über 230.000 KMU nahmen an Technologie- und Kooperationsbörsen teil und tauschten bei 700.282 individuellen Treffen Geschäftsideen aus. Über 9.000 KMU profitierten von den zugeschnittenen Innovationsmaßnahmen.

Wie kommt man mit Startups in Kontakt?

Startups sind junge Unternehmen, die seit weniger als fünf Jahren am Markt bestehen und sich sowohl durch innovative Produkt- oder Geschäftsmodelle sowie ein hohes Wachstum (bezüglich Mitarbeiterzahl, Umsatz und Kunden) auszeichnen.

  • Die meisten Konakte zu Start Ups entstehen noch eher zufällig.
  • Für die Mehrheit der KMU entsteht der Kontakt zu Startups durch Empfehlungen von Geschäftspartnern, Kollegen oder Bekannten, gefolgt von Internetrecherchen und Events.
  • Rund 65 Prozent aller KMU kennen Startups aus ihrem geschäftlichen Umfeld.

Was kann man aktiv dafür tun?

  • Insbesondere Startup-Veranstaltungen werden von den KMU zum Kennenlernen von Startups genutzt.
  • Ebenso scouten über die Hälfte der KMU bei Startups nach neuen Technologien und Wettbewerbern.
  • Auch über die Unterstützung und Durchführung von Wettbewerben gerät man in Kontakt.

Welche KMU haben die Nase vorn und arbeiten bereits mit Start Up´s zusammen?

  • Mehr als ein Drittel aller KMU hat Kooperationserfahrungen mit Startups, wobei mit der Größe des KMU die Häufigkeit der Zusammenarbeit steigt.
  • Insbesondere KMU aus der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) arbeiten mit Startups zusammen und sind bereits besser mit dieser Szene vernetzt.
  • KMU aus der Branche Maschinen- und Fahrzeugbau haben noch den größten Nachhofbedarf beim Kennenlernen von Startups. 
  • Kleinere KMU haben größeren Nachholbedarf beim Kennenlernen von Startups.

Wie sieht es mit der Bereitschaft der KMU zur Zusammenarbeit aus?

  • 86 Prozent der KMU können sich vorstellen, in Zukunft mit einem Startup zusammenzuarbeiten.
  • Die Kooperationsneigung der KMU hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit Startups ist insgesamt hoch. Erfreulicherweise zeigen KMU aus dem Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau ein besonders großes Interesse für die Zusammenarbeit mit Startups, obwohl sie aus ihrem geschäftlichen Umfeld (noch) wenige Startups kennen.

Welche Kooperationsformen gibt es?

Die am meisten eingegangenen Kooperationsformen sind

  • Entwicklungspartnerschaften und
  • Zulieferverhältnisse

Welche Motive gehen einer Zusammenarbeit voraus?

Hauptmotive für eine Kooperation sind

  • die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten sowie
  • der Einstieg in neue Märkte mit neuen Technologien.

Nur ein geringer Anteil von KMU sieht in Startups

  • eine Investitionsmöglichkeit.

Mehr als jedes zweite KMU in der IKT-Branche sieht in der Kooperation mit Startups

  • eine Möglichkeit, hochqualifizierte Mitarbeiter kennenzulernen.

Welche Auswahlkriterien gibt es für eine Zusammenarbeit?

  • Für das Zustandekommen einer Kooperation ist ein persönlicher Kontakt im Vorfeld besonders wichtig. Bei über der Hälfte der KMU spielen persönliche Kontakte für eine Kooperation eine wichtige Rolle.
  • Räumliche Nähe spielt bei einer Kooperation zwischen KMU und Startups nur eine geringe Rolle. In der Praxis zeigt sich im Vorfeld von Kooperationen jedoch die große Bedeutung persönlicher Kontakte zwischen Vertretern von Startups und KMU.
  • Knapp die Hälfte der KMU würden auch Kooperationen mit ausländischen Startups eingehen.
  • KMU aus der Chemie- und Pharmabranche sind für internationale Kooperationspartner am offensten.
  • Branchenerfahrung wird lediglich von knapp 20 Prozent der KMU als Kooperationsvoraussetzung gewertet.

Welche Kooperationserfolge können erzielt werden?

  • In knapp 70 Prozent der Kooperationen wurde die Ziele der Zusammenarbeit vollständig/weitestgehend erreicht.
  • KMU aus der Informations- und Kommunikationsbranche, IKT sind besonders zufrieden bezüglich der Zielerreichung und würden eine Zusammenarbeit empfehlen.
  • Über 80 Prozent der KMU würde die Zusammenarbeit mit Startups (eher) weiterempfehlen.
  • Über 95% der KMU mit Startup-Kooperationserfahrung würde auch in Zukunft wieder eine Zusammenarbeit eingehen.
  • KMU mit 50-249 Mitarbeitern zeigen die größte Bereitschaft für eine erneute Kooperation mit Startups.

Sonderbereich Digitalisierung: Chance oder Hindernis?

  • Für fast alle KMU ist die IT-Sicherheit ein aktuelles Trend-Thema.
  • Knapp 90% der KMU denken nicht, dass die Digitalisierung den Fortbestand ihres Unternehmens gefährdet.
  • Mehr als die Hälfte der KMU stimmen der Aussage zu: “ Digitalisierung ist ein wesentliche Bestandteil unserer Unternehmensstrategie!“
  • Über 40 Prozent der KMU nehmen die Digitalisierung als Herausforderung für ihr Unternehmen wahr und gehen davon aus, dass sich ihre Produkte/Prozesse im Zuge der Digitalisierung verändern müssen.
  • Vor allem für große KMU stellt die Digitalisierung eine Herausforderung dar und über die Hälfte der KMU mit 50-249 Mitarbeitern gehen davon aus, dass ihre Produkte/Prozesse angepasst werden müssen.
  • Insbesondere KMU aus der Branche Maschinen- und Fahrzeugbau sehen aufgrund der Digitalisierung Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte und/oder Prozesse.
  • Knapp die Hälfte der KMU denken (eher) nicht, dass sie ihr Geschäftsmodell anpassen müssen.

Welche Maßnahmen zur Digitalisierung und Automatisierung werden ergriffen?

  • Knapp ein Drittel der KMU nutzen externe Digitalisierungsberatungen/Innovationsagenturen.
  • Zwei Drittel der meist größeren KMU führen regelmäßig Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten durch.

Wir sind für Sie aktiv und bieten mit unserem „Innovation-Schafft-Chancen Award“ eine Plattform für Startups und KMU in Kontakt zu treten!

Melden Sie sich bei uns mit Ihren Herausforderungen und wir suchen gemeinsam eine Lösung!

Vereinbaren Sie Ihr Chancengespräch! Und erfahren Sie welche Möglichkeiten für ein strukturiertes Scouting von Start-Ups existieren!

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Interview mit dem Gewinner des Innovation Awards 2018

ISS Indoor Sport Systems: Vom Golfsimulator zur neuen innovativen GameWall!

 

Lieber Herr Wiesinger, Lieber Roland
Gratuliere zum ersten Preis des Innovation Awards 2018!
Was ist Deine Vision, die mit der Innovation „GameWall“ einhergeht?

Wir wollen vor allem die Jugend wieder für den Sport begeistern!

Bitte stell Dich und Dein Unternehmen ISS kurz vor.

Ich bin seit Beginn des Monats Juli 2018 der neue Inhaber und Geschäftsführer der ehemals Egger Mechatronik / ISS Indoor Sport Systeme. Während die Egger Mechatronik in Mattsee ihren Firmensitz gehabt hat, war die deutsche ISS in Freilassing / Bayern angesiedelt. 

Ich habe nun diese Kombination nach fast einjähriger Übernahme-Planung und entsprechender Vorbereitung gekauft, und wir firmieren nun als vollwertige österreichische GmbH. Wir tragen den englischen, weil internationalen Namen: ISS Indoor Sport Systems GmbH und sind am ehemaligen Egger – Stammsitz in Mattsee nach wie vor angesiedelt, während wir den Firmensitz in Freilassing liquidiert haben. 

Aus rechtlicher und Handelsregister – relevanten Sicht habe ich den Firmen-Hauptsitz aber in Baden eintragen lassen, da ich dort auch mit meiner Familie wohne und lebe.
Unser Geschäft beinhaltet den gesamten Umfang bzw. das gesamte Portfolio aller bisherigen Dienstleistungen wie Produkte, und wir haben alle Verpflichtungen alten/ehemaligen Kunden gegenüber eins-zu-eins übernommen.

Bei ISS (alt wie neu) hat sich sehr viel getan, seitdem diese Firma von Helmut Egger gegründet wurde.

ISS hat vor einigen Jahren, wie damals schon angekündigt, seinen eigenen Golfsimulator entwickelt. Seit dem Jahr 2015 entwickelt und produziert ISS komplett alles in seinem Werk in Mattsee. Dieser Schritt wurde notwendig, weil die Qualität der Übersee – Produkte sich zunehmend verschlechterte, und andererseits der Dollar als Fremdwährung immer teurer wurde.

Das Blatt hat sich gedreht! 

ISS Golfsimulatoren haben einen Standard erreicht, um den ISS die einst führenden Hersteller aus Übersee beneiden. Jede Komponente unserer Golfsimulatoren – ob Kabine, Boden oder Projektions-System, ob Soft- oder Hard-Ware überzeugt mit bahnbrechenden Neuheiten und einer Qualität, die dem Image “Made in Austria“ mehr als gerecht wird.

Unter anderem sind wir in Europa der einzige Hersteller, der Golfsimulatoren in jeder Größe mit “flat“ oder “curved“ Screens herstellen kann. Wir digitalisieren die Lieblingsgolfplätze unserer Kunden und haben insgesamt 300 Golfplätze zur Auswahl. Wir statten unsere Golfsimulatoren mit einer High Speed Echtbild-Schwunganalyse aus und begeistern damit die besten Tourprofis. Hierbei handelt es sich um eine Zielgruppe, die früher den Simulatoren keine Beachtung schenkte. 

Die von uns gelieferten und fachgerecht eingebauten Komponenten ergeben letztlich Golfsimulatoren, die in jeder Hinsicht weltweit Vorbild sind.

ISS ist inzwischen der stärkste Mitbewerber des kanadischen Herstellers HD Golf, dessen Simulator-Software wir früher auch verbaut haben, bevor wir in die Eigenproduktion gewechselt haben.

Wir haben fast alle von uns in den vergangenen Jahren eingebauten HD Golfsimulatoren bereits auf unser ISS ATMOS System umgestellt.
Unsere 3D Golfsimulation ist – um es auf den Punkt zu bringen – um eine ganze Dimension präziser, spielfreudiger und realitätsnäher.

Daraus ableitend haben wir das zweite Produkt – die GameWall – aus der Taufe gehoben.

Es gab so viele unterschiedliche Innovationen bei der Bewerbung für den Award. Welche Innovation hat die ISS Indoor Sport Systems?
Basierend auf der bisherig entwickelten Kamera- und Messtechnologie sind wir bei ISS auf Grund mehrerer Kundenanfragen zum Entschluss gekommen, der Nachfrage nach einem neuen Produkt näher zu treten und dieses 2019 als Weltneuheit vorzustellen.

Dieses Produkt soll 2019 auf der größten Fitnessmesse Europas vorgestellt werden. Das Produkt hat das Potential, vor allem in Kinderhotels und auf Kreuzfahrtschiffen eine Kundengruppe völlig neu zu begeistern, da es bis heute nichts Ähnliches bzw. Vergleichbares gibt.

Im Fokus stehen neben Fun & Action vor allem Parameter wie Fitness, Gesundheit, Aktion & Reaktion, sowie die wechselwirksame Kombination von mentaler wie physischer Beweglichkeit. Dadurch begründen wir die Möglichkeit, bei dieser Kundengruppe einen Gegentrend zum gegenwärtig dominierenden, inaktiven sowie Social Media – beeinflussten Zeitvertreib-Verhalten zu schaffen und diesen nachhaltig zu initialisieren.

Wie würde man euren Innovationsgegenstand definieren und welcher Need ging der Innovation voraus?

Unsere Produkt-Innovation ist gleichzeitig auch Trendwende – Innovation, denn der Fokus auf der Förderung der schul-politischen Innovation (Schulen, Pädagogen,…) und klar auch auf der Förderung der gesellschaftlichen und gesellschafts-politischen Innovation (Zeitgeist, Akzeptanz,…..) Also sehr viel in Richtung Sozialer und Gesundheitsmotivierter Innovation;

Zum Need: Heute sind Jugendliche charakterisiert durch: viel höheres Maß an Fettleibigkeit, Herzschwäche, Gelenksprobleme, usw. Jugendliche mit diesen Parametern sind die Krankenkassa-sprengenden Gesellschaftsgruppen von morgen. Frage: wer finanziert das?

Ist nicht Vorbeugen besser, als nachher heilend reagieren zu müssen??

Kinder sind heute teilweise unfähig, ordentlich zu stehen!! Das muss man sich mal vorstellen!

Welches Problem löst die Innovation?

Die Bequemlichkeit einer Gesellschafts-Gruppe (der Jugendlichen)

Die erfolgreiche Herausforderung an „unbequeme“, weil anspruchsvolle Jugendliche.

Die inaktive und bequeme Akzeptanz-Verhaltensweise vom ggw. Trend und Zustand dieser Gesellschaftsgruppe: nämlich das desinteressierte Zuschauen der verantwortlichen Umgebung, kann sein: Eltern, Lehrer, Veranstalter, Hoteliers, usw.; der Gesellschaft im Allgemeinen, denn nur durch deren Zuschauen, Akzeptieren und inaktiven Trend-, bzw. Gegentrendsetzungs-Maßnahmen haben wir die derzeitigen Zustände so wie sie sind!

In welchen Aspekten ist die Innovation anderen überlegen?

Es handelt sich um eine Weltpremiere des Produkts per se.

Im Innovationsbereich gilt: reden tun viele, machen sehr wenige;

Daher: walk the talk!!! Nicht reden, machen!

Kann der Kunde das Produkt einfach ausprobieren und den Nutzen der Innovation einfach erleben?

Ja!

Welchen Aufwand bedeutet es für potentielle Kunden auf die Innovation zu wechseln?

Ca. 20 EUR / Einheit (30 Minuten); das schätze ich, werden die Buchungs-Parameter der GameWall sein, wenn ich mir die heutigen Buchungs-Parameter von Indoor Golf Simulatoren ansehe.

Wo steht ihr gerade mit Eurer Innovation? Gibt es diese schon am Markt und (hat es das nötige Potenzial für Umsatz und Gewinn?) Was sind die nächsten Schritte?

Derartiges gibt es noch nicht am Markt! Wir wollen die GameWall 2019 vorgestellt haben. Potenzial für Umsatz und Gewinn: JA, definitiv!

Wir stehen am Ende der Entwicklung, Layout Design, und Finalisierung des Prototyps.

Nächste Schritte: Demo Modelle produzieren, und ausgesuchten Kunden zum Testen geben.

Gibt es zur Messbarkeit des Erfolges der Innovation auch Kennzahlen, anhand derer man Steuerungsmöglichkeiten in Zukunft ableiten können wird?

Noch nicht; Außer klassische Unternehmens-Parameter in materieller Sicht; immateriell noch nicht. Ein erster Messbarkeitswert in dieser Hinsicht wäre ein gesellschaftspolitischer Wert;

Wie würden Sie den Nachhaltigkeitsgrad der Innovation beschreiben?

Hoch, wenn mitgetragen von denen, die für den heutigen Zustand mitverantwortlich sind;

Was würden Sie als Größte Hürde/ Herausforderung am Weg zu Ihrer Innovation bezeichnen?

Die Unternehmensfeindliche Bankenlandschaft in AT; Start-Ups, Mergers, Übernahmen sind in AT derart mit Argusaugen seitens Banken und Kapitalgebern beäugt, dass einem der Spaß an der Freud vergehen kann. Im Vergleich zu anderen EU Ländern ist AT tatsächlich ein altmodisches, starres, in sich gekehrtes Land. Wer es in AT schafft, ein Unternehmen zu gründen und erfolgreich zu machen, der hat in der EU keine Probleme mehr. Der hat alles an Widerständen und Passivität kennengelernt, was einem im Zuge der unterschiedlichen Phasen der Unternehmensgründung passieren kann!

Sie haben mit der Innovation eine Innovationsreise gewonnen-was erwarten Sie sich davon?

Bekanntheitsgrad am Markt erhöhen!

Lieber Roland , Danke für das ausführliche und offene Gespräch!

Über die Innovationsreise werden wir gesondert berichten!

 Gerne beraten wir Sie am Weg zu Ihrer Innovation! Melden Sie sich bei uns!

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Die Sieger stehen fest!

Siegerehrung zum Innovation-schafft-Chancen Award 2018

Diversität bringt uns voran!

Die Breite der eingereichten Innovationen war überwältigend! Vom mobilen Tierarzt Service über eine Werkzeug und Inventur App, einem Product Checker bis hin zu High Tech Sportsimulatoren.

Die jeweiligen Stadien und Phasen in denen sich die Projekte befinden, sind ebenso ganz unterschiedlich gestaltet und es bleibt spannend weiter zu verfolgen, wie sich die verschiedenen Potentiale weiter entfalten.

Alle Sponsoren und Initiatoren samt der Jury haben mit den Gewinnern gefeiert und alle Projekte wurden nochmals vorgestellt.

Die wichtigsten Teilnehmerprojekte und Ehrungen

Detaillierte Berichte zu allen Innovationen erfahren Sie im Laufe der kommenden Wochen als Sonderbeiträge auf unserer Seite und auf den Social Media Kanälen (Facebook, LinkedIn) der Sponsoren.

  • 1. Platz: ISS Indoor Sport Systems GmbH – Weiterentwicklung Gamewall Ballsport
  • 2. Platz: Metallbau Sonnleitner e.U. – Digitaler, automatisierter Werkzeugkasten
  • 2. Platz: Mexbert GmbH – Automatisierung von Musikinstrumenten
  • 3. Platz: EuroPos Ges.m.b.H – Produkt Checker
  • Sonderpreis für nachhaltige Stadtentwicklung: Freiland Umweltconsulting ZT GmbH

Der Gewinner freut sich über eine maßgeschneiderte Innovationsreise samt Chancenworkshop!

Der zweite und dritte Platz, sowie der Sonderpreis erhalten einen ganztägigen Innovationsworkshop mit dem KPS  Unternehmensberatungs Team und Thomas Fiedler vom Steinbeis Institut, welches mit 1000 Niederlassungen weltweit unterstützt, Innovationen zu optimieren, transferieren und zu internationalisieren.

Alle  Teilnehmer können sich über eine Urkunde und ein Chancengespräch mit unserem Unternehmensberatungs-Team freuen!

…Nach dem Award ist vor dem Award!

Wir haben den Abend deshalb auch genutzt, um den Anwesenden ein paar Fragen zum Bewerb zu stellen:

Wie haben Sie vom Wettbewerb erfahren?

KPS Newsletter, Mechantronic Cluster und Eco Plus, riz up , Vortrag der KPS zum Thema Industrie 4.0

Was hat Sie bewogen mitzumachen?

  • Das persönliche Engagement der Initiatoren.
  • Die Internetseite www.innovation-schafft-chancen.at und die Vielfalt der Sponsoren und Promotoren
  • Offenheit für jegliche Themen rund um Innovation
  • Breite Fächerung der möglichen Phasen der innovativen Idee:  von der Gründerphase bis hin zum bestehenden Unternehmen ist es möglich einzureichen
  • Fokus auf In-House Lösungen

Wie fanden Sie das Anmeldeprozedere?

  • Dank der möglichen Unterstützung durch die Initiatoren sehr einfach
  • Äußerst bedienerfreundlich, mit geringem Zeitaufwand auch selbständig möglich
  • Keine detaillierte Informationen über heikle, in Entwicklung befindliche Innovationen nötig

Wodurch hat sich unser Award von anderen unterschieden?

  • Persönliche, seriöse Betreuung der Initiatoren
  • Die winkende sehr spannende und individualisierte Innovationsreise, und die wertvollen Innovationsworkshops
  • Die Offenheit des Awards auch für technische Innovationen!
  • Es war kein Spartenpreis,  sondern nur auf das Thema Innovation und Chancen aufgebaut
  • Eintauchen in ein Szenenfremdes Netzwerk

Was wünschen Sie sich von einem zukünftigen Innovation Award?

  • Mehr Medienpräsenz
  • Internationale Gäste

Und nun ist es soweit! Unsere Sieger stehen fest! Wir gratulieren ganz herzlich!

  1. Platz: ISS Indoor Sport Systems GmbH
  2. Platz (ex aequo): mexbert GmbH + Metallbau Sonnleitner e.U.
  3. Platz: EuroPos GesmbH
  4. Sonderpreis Umwelt und Nachhaltigkeit: Freiland Umwelt Consulting ZT GmbH

Auch allen anderen Teilnehmern eine herzliche Gratulation zu den innovativen Ideen. Alle teilnehmenden Firmen bekommen auf jeden Fall einen Chancenworkshop, um die Ideen weiter auszubauen. Wir werden auch über alle Firmen und alle Projekte ausführlich berichten! Also, dranbleiben, es bleibt weiter spannend.

by Alexander Billasch Alexander Billasch Keine Kommentare

So war´s beim Kick Off zu unserer Initiative!

In der lockeren Atmosphäre der riz up – Gründerlounge bei Wiener Neustadt wird im Vorfeld zur Eröffnung bereits angeregt geplaudert:

Das Thema Innovation bewegt- unabhängig ob die Neuerung aus dem Unternehmen selber oder von außen kommt!

In unserem Open Space kommen verschiedene Experten zu Wort um wichtige Meilensteine am Weg zur Umsetzung zu diskutieren:

  • Gründer,
  • Geschäftsführer,
  • kaufmännische Leiter,
  • Berater,
  • Innovationsmanager,
  • FH-Professoren,
  • Vertreter von Banken und Förderagenturen,
  • Marketingexperten,
  • Betriebswirte,
  • Multimedia Entwickler –

Am Ende der Veranstaltung gibt es bereits erste Anmeldungen für den Innovation Award!

Nach den einleitenden Worten von Riz up Gründerservice-Bereichsleiter Michael Drochter und Moderator Alexander Billasch geht es in die Diskussion rund um das Thema Innovation.

Die Diskutanten:

  • Dr. Patrick Gaubatz: Gründer Obono, Entwicklung
  • DI Simon Tragatschnig: Gründer Obono, GF
  • Dkfm. Marcus Gahr, MBA: CFO Anannov AG, Schweiz
  • DI Thomas Fiedler: VCombinator, Lektor FH Campus Wien
  • Dkfm. Uwe Umlauff: Institutsleiter Steinbeis Transfer Institut, München
  • Mag. Paul Muzak: Leitung Multimedia Develpoment A1

Innovation ist ein fortlaufender Prozess in stetigen, kleinen Fortschritten!

Das was glänzen muss ist das Team! Ein gutes Team macht auch eine mittelgute Idee groß! Eine große Idee kann jedoch von einem nur mittelmäßigen Team oft nicht umgesetzt werden!

Woher Ideen kommen: Wer suchet der findet!

Stellen Sie sich zuerst folgende Fragen

  • Wo gibt es Potential für Neues oder Weiterentwicklung?
  • Wo habe ich ein ungelöstes Problem?
  • Wo gibt es Bedarf zu Erneuern?

Suchen sie nach der Lösung

  • Binden Sie Mitarbeiter ein und seien Sie offen für Vorschläge
  • Denken Sie in ungeahnte Richtungen! Denken Sie global und lokal!
  • Denken Sie bestehendes neu!- Wenn Sie so wollen -zerstören Sie Altes „kreativ“ um Innovationen hervorzubringen. Oft genügt eine Neuanordnung bestehender Inhalte!
  • Nutzen Sie vorhandene Ressourcen!
  • Blicken Sie in die Zukunft!
  • Gehen Sie positiv mit Fehlern während des Prozesses um!
  • Holen Sie sich externe Lösungen und Berater ins Haus ,wenn ihre Kapazitäten ausgeschöpft sind.

Bilden Sie ein Team

  • Suchen Sie sich Partner, denen Sie vertrauen und die Ihre Idee unterstützen!
  • Je diversifizierter ihr eigenes Team ist, desto besser können die verschieden Bereiche am Weg zur Umsetzung abgedeckt werden: Technik, Controlling, Marketing, Finanzierung, Rechtliches….
  • Von der Idee zur Umsetzung: Leisten Sie Überzeugungsarbeit
  • Zusammenarbeit mit Corporates: Bedenken Sie unterschiedliche Unternehmenskulturen!
  • Egal ob in der Zusammenarbeit mit einem Riesen oder einem KMU! Beides hat seine Vor- und Nachteile!

Allgemein gilt:

  • Nur Menschen , die hinter Ihnen stehen, mit denen Sie gute Gespräche führen können und die sich für Ihre Idee begeistern lassen werden Ihnen am Weg zur Umsetzung langfristig beistehen.
  • Die Innovation und ihr Lösungspotential müssen klar und verständlich formuliert werden! Tragen Sie ihre Idee den Strukturen gemäß in Stufen, auch innerhalb des eignen Unternehmens vor: Marketingleitung , Vertriebsleitung, interne oder externe Sponsoren suchen, dann zum Vorstand!
  • Machen Sie einen Testlauf mit einem Prototypen.

In Unternehmen stellen sich schnell folgende Fragen:

  • Bringt die Innovation mehr Umsatz?
  • Spart sie irgendwelche Kosten?

Mindestens eine der beiden Fragen muss mit „Ja“ zu beantworten sein, sonst wird eine Zusammenarbeit schwierig!

Kreieren Sie Win-Win Situationen!

Vor -und Nachteile unterschiedlich großer Corporates:

Je größer der Partner für die Zusammenarbeit ist, desto schwieriger kann sich die Zusammenarbeit gestalten. Hierarchien und starre Strukturen hemmen mitunter den Fortgang der Entwicklungen!

Große Konzerne sind allerdings Experten im Bereich Vertrieb und haben oft Ressourcen frei für die Umsetzung! Vorteile dieser Konzernen sind der bestehende Marktzugang und das Rückgrat für die Umsetzbarkeit!

Jüngere Betriebe haben Innovation noch ganz oben auf ihrer Agenda, die Basis für jede Gründung!

KMU´s liegen genau dazwischen: Marktzugang und -kenntnis sind vorhanden, die Strukturen noch nicht ganz so fest, Entscheidungen werden schneller getroffen und mitunter sind Ressourcen für die Umsetzung schon vorhanden.

Merke

  • Managen Sie die Zusammenarbeit sauber!
  • Suchen sie sich Leute mit denen Sie gut reden und nötige Prozesse genau absprechen können!
  • Lernen Sie die Sprache des jeweils anderen zu verstehen!
  • Diskutieren Sie im Vorfeld mögliche Lizenzmodelle und andere Beteiligungen!

Wie kommt man zu Investoren?

  • Banken oder auch Kunden als Mitinvestoren!
  • Wählen Sie klug aus!!Der Faktor Mensch ist auch hier wichtig!
  • Achten Sie auf gleiche Mentalität trotz unterschiedlicher Fachrichtungen!

Auch hier gilt:

  • Legen Sie das Problem und Ihre Lösung dafür klar und deutlich vor!
  • Belegen Sie ihre klares Ziel mit einem Stufenplan, einer Kalkulation, einer Marktanalyse, einer genauen Prozessbeschreibungen!
  • Weisen Sie Sicherheiten vor!
  • Seien Sie sich klar über ihre Geschäftsform, die gesellschaftsrechtliche Seite ihres Unternehmens!
  • Diskutieren Sie im Vorfeld mögliche Lizenzmodelle und andere Beteiligungen!

Beispiele aus anderen Ländern:

Isreal und Indien – Experten im globalen Denken und im Zusammenarbeiten.

Israels Innovationsszene steht vor der Herausforderung, dass der Markt im Land sehr klein ist. Dadurch entstand die Chance – und mittlerweile Expertise- in globalen Lösungen zu denken! Auch das Teambuilding funktioniert aufgrund der militärischen Ausbildung disziplinierter.

In Indien, zum Beispiel in Chennai, der sechstgrößten Stadt des Subkontinents, lebt die Hälfte der gesamten Bevölkerung Österreichs! Hier bedarf es guter Lösungen für das Zusammenleben und dies oft im Rahmen internationaler Zusammenarbeit! Eine U-Bahn gibt es in dieser Stadt erst seit 2015! Großen Konzernen im Hintergrund wird weniger getraut, viel läuft hier über die persönliche Vertrauensebene!

Hier finden Sie den Link zur Aufzeichnung des Live Streams.

by Alexander Billasch Alexander Billasch Keine Kommentare

Innovation macht einfach Spaß

Neben einer spannenden Diskussion – Bericht folgt in Kürze – können wir nach einer Sichtung der Fotos sagen, das Innovation anscheinend einfach Spaß macht!

 

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